29. Juli 2008

Engagierte Gläubige

Ich habe vor etwa einem Jahr mal in einer Finanz-Zeitschrift einen interessanten Artikel gelesen, leider weiß ich nicht mehr wie sie hieß.
Dort gab es einen langen Artikel über Kirche und Gläubige und deren positiver Einfluss in der Welt. Sie schrieben (soweit ich das noch in Erinnerung habe) über die Ungerechtigkeit in der Welt und die Armut und dass das Engagemant von den Gläubigen eine Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation ist. Und Sie haben in diesem Artikel beschrieben, dass die Wirtschaft alleine solche Probleme nicht bewältigen könne.

An die Anonymen Kommentatoren:
Du musst ja nicht deine email-adresse angeben wenn du das nicht willst, aber einen Name kannst du gerne angeben, vor allem du der du mich so persöhnlich ansprichst.
Zumindest wäre es interessant zu wissen, ob du mich persöhnlich kennst oder nur ein Leser meines Blogs bist.

Ich habe anonymes schreiben zugelassen, weil man sonst ein google account benötigt um Kommentare zu schreiben, und dies gäbe zu wenigen Personen die Möglichkeit zu kommentieren.

Meine weiteren Ausführungen beziehen sich auf die Kommentare des letzen Eintrags.

Beruflich Umorientieren und Missionarisch aktiv werden?!
Ja ich habe blaue Augen und ich bin mir zumindest ein wenig des Risiko´s bewusst.
Aber ich habe auch einen tiefen Glauben und Vertrauen auf Gott, dass er mich führen und versorgen wird und man bedenke, dass mein Wagnis auf Gott zu geht.
Zumindest arbeitet ER schon seit eingen Jahren daran und weckt eine Begeisterung in mir.

Wie denkst du über die Zeiten der "Mayflower"?

Stell dir die Welt ohne ehrenamtliche oder sozial-missionarisch aktive Menschen vor.


Die Vielfalt der Menschen und Wege macht das Leben bunt.

We shall overcome some day, we are not alone
Danke Pascal.

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5 Comments:

Anonymous Anonym said...

Hallo Matthias,

vielen Dank für deine ausführliche Darstellung deiner Motivation.

Ich möchte dir und deiner Frau mit auf den Weg geben, dass ich mich in den letzten Jahren sehr intensiv mit den Indianerstämmen in Argentinien beschäftigt habe. Diese Naturvölker haben allsamt ihre eigene Religion, die sie seit Jahrhunderten bewahren. Es kann nicht die Aufgabe von Europäern sein diese auf einen aus unsere Sicht rechten Weg zu führen. Das Ergebnis einere solchen Mission hast du bereits vor einigen Wochen ausführlich in deinem Blog beschrieben, als ein missioniertes Mitglied einer Stammesgruppe getötet wurde. Dies zeigt ganz eindeutig dass dieser Weg nicht zielführend sein kann. Lass die Stämme ihre Tradition fortsetzen und dringe nicht in ihr Leben ein. Dies ist ein gut gemeinter Ratschlag eines Studienfreundes von dir.

Liebe Grüße aus Bad Segeberg

30/7/08 16:01  
Blogger Matze said...

Der Mord hatte nichts mit der Missionierung zu tun, er war ein Problem unserer Besitz gierigen Welt.
Es war ein Wald-Arbeiter, der vielleicht auch gerne die Missionare getötet hätte (nur eine Annahme von mir). Denn die Missionare (wie auch andere Hilfs-Organisationen) helfen den indigenen Völkern, und diese Stämme sind der Forst- und Landwirtschaft eigendlich im Weg.

Meine Motivation ist es nicht den Menschen eine ander Kultur zu bringen. Ich möchte ihnen helfen, ihren Platz in der sich veränderten Welt zu finden und dabei möchte ich auch meinen Glauben mit ihnen Teilen, aber nicht aufzwingen.
Ich möchte ihnen Wege und Möglichkeiten zeigen, damit sie die Wahl haben und selber gute Entscheidungen treffen können.

Ebenfalls denke ich, dass ich sehr viel von ihnen lernen kann. Und das würde ich gerne zuerst tun bevor ich ihnen helfe.

Einige Volksgruppen gäbe es sicherlich nicht mehr, wenn sie keine Unterstützung von Missionaren bekommen hätten.
Ich kenne viele Beispiele von Mission die sehr positive Hilfe geleistet hat und es denjenigen Volksgruppen sichtbar besser geht.
Es gibt natürlich auch negativ Beispiele von Mission.
Mein bestreben ist es nicht eine Organisation eine bestimmte Kirche oder ein fixes Konzept zu Erfolg und Ausbreitung zu bringen, sondern Menschen mit Jesus bekannt zu machen.


Buchempfehlung:
Bruchko von Bruce Olsen

30/7/08 22:05  
Anonymous Anonym said...

Hallo Mathias,

deine Äußerungen haben mich ein wenig nachdenklich gestimmt. Dem Mord an dem Indianer ist wie du geschrieben hast der Abriss seiner Hütte und die anschließende Vertreibung aus der Dorfgemeinschaft vorhergegangen. Dies einfach auf die "besitzgierigen Welt" abzuwälzen halte ich für eine total naive Ansicht der Dinge.
Man kann sich Dinge auch schönreden.

Dass du den Völkern eine neue Kultur bringen möchtest halte ich ebenfalls für mehr als bedenklich. Diese Völker haben über Jahrhunderte eine eigenständige Kultur aufgebaut und bewahrt. Diese Kulturgüter nun durch eine von außen herangetragene zu ersetzen kommt mir sehr missiorisch vor. Dies ist historisch bedingt in vielen Naturvölkern definitv gescheitert und genau das Gegenteil bewirkt. Stell dir mal den umgekerten Fall vor wie wir reagieren würden wenn man uns eine neue Kultur geben oder aufzwingen würde. Der Islam versucht in anderer Form die Ungläubigen ebenfalls auf seine Seite zu ziehen. Die Auswirkungen kannst du jeden Tag in den Medien verfolgen.

Herzliche Grüße aus dem hohen Norden

31/7/08 21:58  
Blogger Matze said...

Dein Kommentar läßt mich vermuten, dass du das Wort 'nicht' überlesen hast.

Mein Satz war:
"Meine Motivation ist es nicht den Menschen eine andere Kultur zu bringen."
Also:
"Keine neue Kultur und auch nicht meine Kultur will ich ihnen bringen."

Richtig, die Geschichte hat gezeigt, dass einige Europäer bereits den Lebensraum der indigenen Völker zerstört haben.

31/7/08 22:35  
Anonymous Anonym said...

Hallo Matthias,

der letzte Satz deiner Antwort zeigt doch ganz eindeutig dass es verantwortungslos ist Naturvölkern auf diese Art und Weise zu unterstützen. Diese äußeren Wirkmechanismen führen genau dazu dass diese Völker ihre Wurzeln verlieren. Wenn du dich mit der Geschichte dieser Völker auseinandersetzt wirst du sehr schnell feststellen, dass all diese Hilfen die von außen herangetragen wurde meist genau das Gegenteil bewirkt haben. Lass diese Menschen ihren Glauben und ihre Religion bewahren. Dies wird dazu führen dass diese nicht in ein völliges Vakuum abtauchen werden.

Liebe Grüße aus Wacken

1/8/08 16:30  

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