16. August 2008

Ålesund

Seit Mittwoch sind wir in Ålesund, um genau zu sein in Moa, etwa 10km entfernt vom berühmten Zentrum der Stadt, in dem es einige Jugentstil Gebäude gibt.
Wir haben unser kleines neues Zuhause bezogen und sind dabei die Leute hier kennenzulernen.


Der Ausblick von der Terrasse der Base.

Wir wohnen leider im Untergeschoss, und schauen nur auf die hintere Einfahrt, die direkt auf Fensterhöhe liegt, zum Glück wird sie nicht benutzt.
Da das Fenster von aussen auf Bodenhöhe liegt, hat das uns schon ein Frosch im Zimmer beschert, der wohl reingehüpft sein muss.

Gestern waren wir wandern, auf der Insel Godøya, die westlich von Ålesund liegt.
Das war gut einfach mal zu laufen und die Natur zu genießen und den Kopf frei zu bekommen.

Wir auf Godøya, im Hintergrund das Stadtzentrum von Ålesund.
Der Hügel am rechten Bildrand wird der Zuckerhut von Ålesund genannt.


In dem Jahr das vor uns liegt schauen wir, wie wir unsere Talente einsetzen können und auf kreative Weise unserem Gott näher kommen und andere davon begeistern können.
Es ist sehr inspirierend hier, denn wir sind von vielen begabten Menschen umgeben.

Grüsse von 62° Nord.

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3 Comments:

Anonymous Tim said...

Guten Abend,

vielen Dank für eure Berichte aus dem hohen Norden. Bitte beschreibt ausführlich eure Erfahrungen.
Wir sind gespannt was euch erwartet und was ihr erlebt.

Passt auf euch auf und erkältet euch nicht.

Liebe Grüße Tim

20/8/08 20:44  
Anonymous Anonym said...

Hallo anonymer Wackener,

jetzt muss ich doch auch mal einen Kommentar loswerden. Immerhin Matthias und ich auch seit Studienbeginn (was übrigens bloß knappe 9 Jahre her ist) gute Freunde. Ich finde es ja toll, dass du dich mit den Themen Indianer und Mission beschäftigst, aber für einen Studenten an der TU Darmstadt hätte ich besser überdachte Kommentare erwartet. Mission hin oder her, schließlich bist du als Informatiker derjeniger der täglich global denken und arbeiten muss.

Die Produkte die aus deiner Hand stammen werden anderen Völkern verändern. Selbst ein Schuhmacher, der nur zu Hause im Ort arbeitet agiert global. Die meisten Materialien kommen garantiert aus Asien, Afrika, Südamerika , .. wo es halt billig ist und man die Menschen ausbeuten kann. Schließlich muss meine Schuh billig repariert werden und hier zu Hause ist das ja zu teuer.

Klar, wer heute viel Kohle machen will muss mit der Zeit gehen und global denken, das machen auch die Reichen aller Länder. Aber gerade die Armen, so wie die Indianer, können sich nicht gegen diesen Wandel wehren. Sie werden zwangsweise ihre Kultur verlieren da ihre Lebensräume und Umstände von anderen ihres Volkes unwiderruflich und ohne Einverständnis verändert werden. Das triff sicher nicht auf alle Indianer zu, aber du machst mit deinem Job kräftig mit und kannst/willst nichts ändern (gewollt oder ungewollt).

Auf meinen Geschäftsreisen bin ich u.a. in Indien unterwegs und kann hautnah miterleben wie schnell sich Menschen, eine Kultur, gar ein ganzen Land verändern kann. Ich kann dort jedes mal spüren welche Verantwortung ich für diese Menschen habe. Matthias und Saskia-Eirene versuchen wenigstens mit den Menschen mit zu gehen, da wo sie heute sind. Das können und wollen nur wenige Menschen.

Und du kannst beruhigt sein, die Zwei haben sich mehr als genug Gedanken gemacht ob es gut ist zu gehen oder nicht. Der Schritt war gut überlegt und abgestimmt. Außerdem kenne ich keinen Missionar der ohne Unterstützung aufgebrochen ist. Vielleicht gibt es ein paar reiche Missionare auf der Welt, aber in der Regel widerspricht sich das :) Unter anderem werde ich voll und ganz hinter den beiden stehen und ihnen zur Seite stehen wenn es Probleme gibt.

Soweit erst mal.
Desweiteren kann ich mich Maze nur anschließen und Fragen wer von unseren Studienkollegen wohl nach Nord-Deutschland abgewandert ist.

Viele Grüße,
Poolbarde

21/8/08 18:05  
Anonymous Anonym said...

Guten Tag,

vielen Dank deine ausführliche Stellungnahme. Ich darf zu deiner geschätzten Information darauf hinweisen dass ich genau wie du Vollakademiker bin der letzte Woche seine Promotion erfolgreich abgeschlossen hat und meine Kommentare wohlüberlegt in diesem Forum formuliert habe.
Ich empfinde diese als vollkommen reale Einschätzung der Situation.

Die Globalisierung unsere Welt ist ein richtiger und wichtiger Schritt des 21. Jahrhunderts. Überdenke bitte wie andere historische Entwicklungen in den vergangenen Jahrhunderten die Menschheit positiv verändert haben. Was wären wir ohne den Buchdruck und daraus folgenden schließlich auch die moderne Informatik. Diese Entwicklungen haben unter anderem dazu beigetragen, dass es zu einem intensiven Austausch unterschiedlicher Kulturen gekommen ist. Dies hat die Welt enger zusammen gerückt.

Dass was Matthias und seine Frau vorhaben ist ein Schritt in die falsche Richtung. Dieser wird genau das Gegenteil von dem Bewirken was sie vorhaben. Matthias hat es bereits beschrieben als einer zum Christentum konvertierter Indianer nach kurzer Zeit aus der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen wurde und schließlich ermordert wurde. Dies auf die "Bösen" Waldarbeiter zu schieben ist an Naivität kaum zu überbieten. Ich habe den Eindruck dass das Vorhaben der beiden "Missionare" nur durch einen Art Tunnelblick zu erklären ist. Beide haben sich etwas in den Kopf gesetzt was kulturhistorisch oftmals in einem frühen Zeitpunkt der Ralisation gescheitert ist.

Liebe Grüße aus Wacken

23/8/08 13:17  

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